Was macht gutes Grafikdesign aus?

Was macht gutes Grafikdesign aus?

Grafikdesign – Aufgaben und Wirkung

Grafikdesign bestimmt unsere visuelle Wahrnehmung fast überall, manchmal sogar dort, wo wir es gar nicht bemerken. Es lenkt uns, teilt uns eine Botschaft mit und verweist auf Symbole, die im Gedächtnis bleiben. Das Konzept dahinter ist komplex und faszinierend.

Was ist Grafikdesign?

Bei dieser Kategorie des Designs geht es um die künstlerische und grafische Gestaltung visueller Inhalte in verschiedenen Medien, die durch technische Mittel dem Betrachter etwas mitteilen sollen und so seine Aufmerksamkeit fordern. Dazu gehören insbesondere diverse Kommunikationsmittel zum Zweck der Werbepräsenz. Das betrifft Entwürfe für Prospekte, Plakate, Anzeigen oder Verpackungen, die Entwicklung eines Logos oder den Aufbau einer Website mit grafischen Elementen. Während sich die Anforderungen im Designbereich stark weiterentwickelt und differenziert haben, ist das Grafik- und Mediendesign auf die visuelle Kommunikation ausgerichtet.

Die künstlerische Umsetzung bezieht sich konkret auf die Bereiche der Werbung, Gestaltung und Öffentlichkeitsarbeit und steht damit noch einmal gesondert zum Web-, Produktions- und Industriedesign. Für die kreative Entfaltung sind ein Sinn für Ästhetik, Ideen, Einfallsreichtum und Kenntnisse über die verschiedenen Kommunikations- und Werbemittel notwendig. Dabei unterliegt die Gestaltung ganz bestimmten Regeln und Ausrichtungen.

Was macht gutes Grafikdesign aus?
Was macht gutes Grafikdesign aus?

Die Grundlagen guten Grafikdesigns

Die Voraussetzungen einer gelungenen Umsetzung liegen in erster Linie in einer ausbalancierten und gut abgestimmten Gestaltung, die sich auf die Form, die Typografie, den Raum, die Farbgebung, das Branding und die harmonischen Anordnung der Elemente bezieht. Bereits beim Entwurf geht es um die Vereinfachung der Darstellung und die Reduzierung auf das Wesentliche. Grossartige künstlerische Stilmittel mit pompöser Wirkung sind meist nicht gefragt. Es geht vielmehr um die mit dem Corporate Design abgestimmte Komposition von Designelementen wie Typografie, Formen und Farben.

Daher arbeitet unsere Grafiker in Rapperswil mit konkreten Ideen und Modellen, die nicht nur eine optisch ansprechende Darstellung gestatten, sondern eine Anordnung aller Elemente garantiert, die sich für den Druck eignen und Aufsehen erregen. Es geht um ein Interaktionsdesign, das den Betrachter sofort anspricht und fesselt.

Gutes Design weist Kreativität und Fachwissen auf. Unsere Grafiker sind es gewohnt, Designprinzipien anzuwenden, die in der Umsetzung optimal funktionieren und in der Praxis erprobt sind. Durch ein professionelles Layout lässt sich der Blick des Betrachters auf die Punkte lenken, die im entsprechenden Kommunikationsmittel wichtig sind.

Grundlage für unsere Grafiker in Schaffhausen ist dabei die richtige Hierarchie und Anordnung aller Elemente, sei es auf Druckerzeugnissen oder im digitalen Bereich als Logo oder Website. Sie bilden das Fundament, um die Atmosphäre und Stimmung zu erzeugen, ohne aufdringlich oder offensichtlich zu wirken. Unsere Designagentur legt Wert auf einzigartige Konzepte, die eine individuelle Botschaft im Design oder insgesamt als Marke.

Als Grafiker sind wir dabei auch erfahren im Umgang mit Farben. Es ist bekannt, dass bestimmte Farben harmonieren, während sich andere abstossen. Mit Farbe kann eine ganz gezielte Wirkung erreicht werden, während sie gleichzeitig dazu geeignet ist, eine dezente Untermalung bestimmter Bereiche zu sein oder den eigentlichen Untergrund zu bilden.

Auch ein bestimmter Weissraum ist dabei notwendig, damit die Augen sich von der Betrachtung der Designelementen, Schriftzügen und Farben erholen können. Es geht darum, überflüssige Inhalte zu beseitigen und die Betrachtung auf das Entscheidende und Wesentliche zu lenken. Kontaktieren Sie uns in Schaffhausen oder Rapperswil für eine persönliche Beratung.


Designkomposition und Designelemente

Ein gutes Konzept beinhaltet die gelungene Designkomposition mit entscheidenden Designelementen. Unsere Designagentur versucht dabei eine Gestaltung, die den Betrachter sowohl anspricht als auch emotional und geistig bereichert. Der Effekt entsteht dabei scheinbar zufällig. Die Wirkung entfaltet sich jedoch durch Prozesse und Hilfsmittel, die als Designelemente die Betrachtung gezielt lenken. Wesentlich ist immer, dass die Botschaft ihr Ziel erreicht. Dabei sind Designelemente Werkzeuge, die aus einer vagen Idee und Skizze die Ordnung und Klarheit in der Gestaltung bewirken.
Die wichtigsten Designelemente sind:

  • Typografie
    Die Botschaft wird durch Schriftart, Schriftbild und Schriftzeichen in auffälliger, visueller oder dezenter Art vermittelt.
  • Bildkonzept
    Verschiedene Bildwelten werden innerhalb des Unternehmens einheitlich dargestellt.
  • Formen
    Ob einfache oder komplexe Formen – das Corporate Design definiert die Formen, welche innerhalb eines Designs und beim spezifischen Werbemittel verwendet werden dürfen.
  • Farben
    Die Farben, welche in einem Corporate Design verwendet werden helfen die Wiedererkennbarkeit der Marke zu gewährleisten.

Geschichte des Grafikdesign

200 n. Chr. Chinesischer Druck 

In China wurden die meisten Drucktechniken erfunden, einschliesslich Papier, das nicht Papyrus ist, Holzschnitt und bewegliche Lettern – und alle traten früher in Erscheinung, als du gedacht hättest.

Schon 200 v. Chr. nutzte man in China Holzreliefs, um Designs auf Bekleidung aus Seide und später auf Papier zu drucken und zu stempeln. Im Jahr 104 erfand Bi Sheng die weltweit erste Druckerpresse aus Porzellan, mehr als 400 Jahre bevor Gutenberg eine ähnliche Technik nach Europa brachte.

700 n. Ch. Mittelalterliche Kalligrafie

Im Mittelalter nahm die Typografie an Fahrt auf, als die Menschheit begann, ihren ästhetischen Horizont auf Buchstaben und Worte selbst zu erweitern. Da während dieser Zeit Texte mit Hand produziert und vervielfältigt wurden, wurden Bücher durch ein wenig künstlerisches Geschick wertvoller, wodurch sich bestimmte Gelehrte von anderen absetzten. In islamischen Kulturen war Typografie doppelt so wichtig, da bildliche Kunst als frevelhaft angesehen wurde. Dadurch war Typografie eine der wenigen zulässigen künstlerischen Ausdrucksformen.

1100 n. Ch. Europäische Heraldik

Technisch gesehen war das erste Logo der Welt das Wappen. Es wurde als Symbol genutzt, um Familien oder Territorien zu repräsentieren. Wissenschaftler glauben, dass diese Praktik während der Kreuzzüge populär wurde, wo Soldaten aus verschiedenen Ländern und Häusern ihnen eine Bedeutung gaben, um sich unterscheiden zu können, besonders auf Rüstungen und Kriegsflaggen.

Ebenso wie ein Logo war das Ziel eines Hauswappens, die Werte, Charakteristika und Stile der Menschen zu repräsentieren. Später hatten diese Embleme praktischere Zwecke, wie beispielsweise Wachssiegel, um Echtheit widerzuspiegeln.

1389 n. Ch. Ladenbeschilderung

Im 14. Jahrhundert zu einer Zeit, als die meisten Wasserquellen verschmutzt waren, wurden Bier und Ale praktikable wenn nicht bevorzugte Alternativen zu Trinkwasser. König Richard II. von England erliess ein Gesetz, nach dem Häuser, in denen es Ale gab, draussen Schilder haben mussten, damit die Menschen sie leichter finden konnten.

Dies waren nicht nur die ersten Beschilderungen, die tatsächlich Unternehmen repräsentierten, sondern auch der Ursprung einer wundervollen Tradition, die bis heute überlebt hat.

1439 n. Ch. Erfindung der Gutenbergpresse

Johannes Gutenberg brachte 1439 bewegliche Lettern nach Europa, machte so die westliche Welt mit der Massenkommunikation bekannt und veränderte die Zivilisation für immer. Mit der Gutenbergpresse mussten sich die Menschen nicht mehr auf umfangreiche wissenschaftliche Vervielfältigungen von Büchern verlassen, wodurch Literatur (und Bildung) den Massen zugänglich war und sie erschwinglich machte. Die Gutenbergpresse ebnete den Weg für eine kommerziellere Nutzung von Design, was zu einer Ära des Grafikdesigns führte, wie wir es heute kennen.

1400 n. Ch. – Erste Logos

Zuerst nutze die Druckindustrie Logos, obwohl diese sich auf Kennzeichen auf ihren eigenen Dokumenten beschränkte. Sie wurden nicht nur als Branding verwendet, sondern auch um ihr Können zur Schau zu stellen. Wie gut das Logo gedruckt war, spiegelte wider, wie gut alles gedruckt war.

1620er Jahre – Erste Printanzeigen

Die Druckerpresse ebnete den Weg für das „Coranto“, den Vorgänger der Zeitung. Im frühen 16. Jahrhundert zeigten die Corantos die ersten gedruckten Werbeanzeigen.

(Um genau zu sein datieren schriftliche Werbeanzeigen zurück auf das alte Ägypten, aber dies ist das erste Mal, dass wir Bilder in massenproduzierten Anzeigen sehen.)

1837 – Chromolithographie

Die technologischen Fortschritte hielten an und trieben so den Fortschritt des Grafikdesigns voran, wie beispielsweise die Möglichkeit, in Farbe oder Chromolithographie zu drucken. Obwohl Chromolithographie hauptsächlich verwendet wurde, um Gemälde zur heimischen Dekoration nachzubilden, öffnete sie auch neue Türen für Werbung.

Marken waren nun in der Lage, viele der bekannten Marketing-Tools zu verwenden, die wir heute kennen, wie beispielsweise charakteristische Farbschemata und das Aufbauen emotionaler Verbindungen durch alltägliche Szenen. Zuvor wirkten Bilder noch durch die Technologie der damaligen Zeit gekünstelt (schau dir das Tinten-Coranto im oberen Abschnitt an. Alte Bilder bevorzugten einfache Klarheit statt komplexer Emotionen. Aber Chromolithographie ermöglichte einen gewissen Grad an Realismus, wodurch Werbeanzeigen sich attraktive Models, angesagt Mode und künstlerische Verwendung von Farbe zunutze machen konnten.

1903 – Erste Grafikdesign Agentur

Als immer mehr Unternehmen die Vorteile von Grafikdesign erkannten, war es nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Grafikdesign-Agenturen aufkamen. Diese Ehre gebührt der Wiener Werkstätte, einer Organisation, die massgeblichen Anteil an Designstilen und Unternehmen gleichermassen hatte.

Die Wiener Werkstätte war die erste Organisation bildendender Künstlern ihrer Art, einschliesslich Malern, Architekten und frühen Grafikdesignern. Organisatorisch setzte sie einen Präzedenzfall für alle anderen gemeinschaftlichen Agenturen, die ihnen folgten.

Ihr vielleicht grösstes Vermächtnis war stilistische Innovation wie der Kubismus. Als Gruppe von kollaborativen, professionellen Künstlern hatten sie grossen Einfluss auf Designstandards für kommende Generationen von Künstlern. Dies gilt besonders für die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg, als sich die kulturelle Haltung weltweit veränderte. Die Arbeit der Wiener Werkstätte bildete die Grundlage für das berühmte Bauhaus und Art déco, die schon bald folgten.

FAQ – die wichtigsten Fragen und Antworten in Sachen Design

Welche Prinzipien bestimmen die grafisch gestalterische Tätigkeit?

Um eine gezielte Botschaft zu vermitteln, ist das Design auf das Wesentliche reduziert und arbeitet mit durchkonzipierten Elementen, die eine Wirkung erzielen. Das betrifft ein bestimmtes Farbschema, das Hinzufügen optisch wirksamer Formen und Linien, eine sinnvolle Umrandung und weitere gestalterische Elemente, die die Aufmerksamkeit des Betrachters fesseln.

Was sind die Aufgaben des Grafikdesigners?

Grafikdesigner sind Profis im visuellen vermitteln von Informationen, Botschaften und Emotionen in Werbung und Marketing, kennen die Strategien und Konzepte einer modernen Umsetzung und entwickeln aus einer kreativen Leitidee ein unverwechselbares Design. Es geht um Websites, Logos, Produktgestaltung, Verpackungsdesign – um das responsive Design und Kommunikations- und Werbemittel. Die Aufträge unterliegen einer komplexen Entwicklung von Entwurf und Reinzeichnung bis zum fertigen Produkt. Es geht um die Kombination aus Kreativität, künstlerischer Gestaltung, Marktkenntnisse und das Beherrschen unterstützender Techniken.

Welche Tätigkeitsfelder umfasst das Grafik- und Mediendesign?

Beide Richtungen sind eine gesonderte Kategorie im Design und enthalten in moderner Ausrichtung immer die grafische Orientierung und Elemente des Webdesigns. In unserer Agentur in Schaffhausen betrifft das vor allen Dingen die Erstellung interaktiver Eigenschaften und Gestaltungsformen von Webseiten, Apps und elektronischer Medien, sowie Printmedien, darunter Broschüren, Zeitschriften, Anzeigen, Plakate, Karten und Bücher. Sie können gerne mit Ihren individuellen Wünschen an uns herantreten. Wir kümmern uns dann um eine gelungene Umsetzung.

Woran erkenne ich ein gutes Designkonzept?

Ein gutes Design zeichnet sich durch eine zielgerichtete Botschaft und durch ein übersichtliches Gestaltungsprinzip aus. Es ermöglicht, die gewünschte Botschaft dem Betrachter zu vermitteln oder ihn unbewusst zu lenken und zu animieren. Ein gutes Grafikkonzept versteht es, die Bedürfnisse und Vorstellungen des Betrachters in Visuelles zu verwandeln, dabei ästhetisch ansprechend und einprägsam zu sein.

Grafikdesigner aus Leidenschaft.

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